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DAKKS-AKKREDITIERT NACH DIN EN ISO/IEC 17025:2018

AECTP-400

Mechanische Umweltprüfungen

Geländefahrten, Luft- und Seetransport, Stöße beim Verladen und Waffenfeuer an Bord: Wehrmaterial ist über seinen gesamten Lebenszyklus starken mechanischen Belastungen ausgesetzt. Die NATO-Publikation AECTP‑400 beschreibt die mechanischen Umweltprüfungen dafür und gehört wie die AECTP-300 zum STANAG 4370. Prüfmethoden und Prüfschärfen werden per Tailoring an Transportwege, Plattform und Einsatzprofil angepasst. EDAG Testing führt die mechanischen Prüfungen nach AECTP‑400 einzeln oder als abgestimmtes Prüfprogramm durch.

Sie können die komplette Prüfnorm oder einzelne Prüfungen aus der Norm anfragen.

Konfigurationen

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Prüfungsumfang nach AECTP‑400

Die AECTP‑400 fasst die mechanischen Prüfmethoden der NATO unter dreistelligen Nummern ab 401 zusammen; jede Methode beschreibt eine mechanische oder akustische Belastung. Die Übersicht zeigt die Methoden, die EDAG Testing anbietet – Vibration und Waffenfeuer, Schock und Beschleunigung, Transport- und Handhabungsbelastungen sowie akustische und kombinierte Prüfungen. Wir führen jede Prüfung einzeln oder als komplette Prüfsequenz nach Ihrem Lastenheft durch.

↓Vibration ↓Schock ↓Transport ↓Akustik ↓Kontakt

Vibration und Waffenfeuer nach AECTP‑400 (Methoden 401, 405)

Dauerhafte Schwingungen aus Fahrbahn, Triebwerken und Waffensystemen führen zu Materialermüdung, gelösten Schrauben und gebrochenen Lötstellen. Die Vibrationsprüfungen bilden diese Belastungen im Zeitraffer nach und zeigen, ob ein Prüfling seine Einsatzdauer übersteht.

401Vibration: Prüft die Widerstandsfähigkeit des Prüflings gegen Schwingungen, die über seinen Lebenszyklus auftreten – beim Straßen-, Schienen-, Luft- und Seetransport sowie im Betrieb auf Fahrzeugen, Luftfahrzeugen und Schiffen. Auf dem Schwingerreger werden Sinus-, Rausch- oder gemischte Profile gefahren; sichtbar werden Ermüdungsrisse, gelöste Verbindungen und Funktionsstörungen.
405Waffenfeuer: Bildet die stoßartigen Schwingungen nach, die beim Abfeuern von Bordwaffen auf Ausrüstung in der Nähe wirken, etwa in Kampffahrzeugen, Luftfahrzeugen oder auf Schiffen. Geprüft wird, ob der Prüfling die wiederholten, hochfrequenten Belastungen ohne Schaden und Funktionsausfall übersteht.

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Schock und Beschleunigung nach AECTP‑400 (Methoden 403, 404, 417)

Kurze, harte Stöße und lang anhaltende Beschleunigungen belasten Struktur und Befestigungen ganz anders als Vibration. Die Prüfungen zeigen, ob ein Prüfling solche Lastspitzen ohne Bruch, Verformung oder Funktionsausfall übersteht.

403Schock mit klassischer Wellenform: Belastet den Prüfling mit Stößen definierter Impulsform, etwa Halbsinus, Sägezahn oder Trapez, auf einer Stoßprüfanlage. So lässt sich reproduzierbar nachweisen, dass Struktur, Befestigungen und Elektronik Stöße im Betrieb und beim Transport überstehen.
404Konstante Beschleunigung: Prüft auf einer Zentrifuge, ob Struktur und Befestigungen des Prüflings stationären Beschleunigungen standhalten, wie sie in Luftfahrzeugen, Flugkörpern oder bei Manövern auftreten, und ob er dabei funktionsfähig bleibt.
417SRS-Schock: Bildet komplexe Stöße nach, die nicht über eine feste Impulsform, sondern über ihr Schockantwortspektrum (Shock Response Spectrum, SRS) beschrieben werden. So lassen sich im Feld gemessene Stöße realitätsnah im Labor reproduzieren, etwa auf dem Schwingerreger.

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Transport und Handhabung nach AECTP‑400 (Methoden 406, 414)

Viele Schäden entstehen nicht im Einsatz, sondern auf dem Weg dorthin: durch ungesicherte Ladung, die auf der Ladefläche springt, oder durch Stürze beim Umschlag. Diese Prüfungen zeigen, ob Gerät und Verpackung Transport und Handhabung unbeschadet überstehen.

406Lose Ladung: Bildet die Belastung von ungesicherter Ladung nach, die auf der Ladefläche eines Fahrzeugs springt und wiederholt aufschlägt. Auf einem Loose-Cargo-Prüfstand zeigt sich, ob Gehäuse, Verpackung und Inhalt die vielen Einzelstöße überstehen.
414Handhabung: Prüft, ob der Prüfling Fall-, Kipp- und Stoßbelastungen beim manuellen und maschinellen Umschlag übersteht, etwa beim Abstellen, Verladen oder bei unbeabsichtigtem Herunterfallen. Bewertet werden Schäden an Gehäuse und Inhalt sowie die Funktion danach.

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Akustische und kombinierte Prüfungen nach AECTP‑400 (Methoden 402, 413)

Hohe Schallpegel, etwa in der Nähe von Triebwerken, regen dünnwandige Strukturen und Bauteile zu Schwingungen an. Wirken Schall, Vibration und Temperatur gleichzeitig, verstärken sich die Effekte gegenseitig – die Prüfungen bilden solche Belastungen realitätsnah nach.

402Akustischer Lärm: Setzt den Prüfling hohen Schalldruckpegeln aus, wie sie durch Triebwerke, Raketenmotoren oder die Umströmung im Flug entstehen. Sichtbar werden schallinduzierte Schwingungen, Ermüdungsschäden an dünnwandigen Strukturen und Funktionsstörungen.
413Akustischer Lärm kombiniert mit Temperatur und Vibration: Kombiniert akustische Anregung, Vibration und Temperatur in einer Prüfung, wie sie etwa bei außen an Luftfahrzeugen mitgeführten Lasten im Flug zusammenwirken. So werden Fehler erkannt, die erst im Zusammenspiel der Belastungen entstehen.

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